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Genossenschaftsidee wird Welterbe

900px-Flag of UNESCOpngBereits 2014 wurde die Genossenschaftsidee zum immateriellen deutschen Kulurerbe erklärt. Nun wurde dem deutschen Genossenschaftswesen noch eine weitere Ehre und Würdigung zu Teil. Denn die Genossenschaftsidee wurde im Dezember auch von der UNESCO anerkannt und ist somit das erste deutsche immaterielle Weltkulturerbe.


Förderung von sozialer, kultureller und ökonomischer Partizipation made in Germany: Der Grundgedanke der Selbsthilfe und der Selbstfinanzierung, der allen Genossenschaftlichen Vereinen zu Grunde liegt, wurde im 19. Jahrhundert von Friedrich Wilhelm Raiffeisen und Hermann Schulze-Delitzsch entwickelt und vorangebracht. Diese Werte sind es unter anderem, die die Kommission veranlassten, die deutsche Erfindung mitaufzunehmen.


Bisher landeten nur Orte bzw. Bauten aus Deutschland auf der repräsentativen Liste des UNESCO Welterbes. Mit der Genossenschaftsidee ist das erste in Deutschland entstandene Gedankengut aufgenommen worden. Kurz nach der Aufnahme folgte ihr die Falknerei mit Ihrer 3500 Jahre alten Tradition auf diese Liste.
Neben den deutschen Beiträgen schaffte es bei der Erweiterung ebenfalls die belgische Bierkultur mit seinen 1500 Biersorten und der reichen Braukultur auf die Liste der UNESCO Welterben. Doch auch der Rumba sowie der ägyptische Stockkampf sind unter den Neueinträgen.


Dass der Weltverband UNESCO geschichtsträchtige oder herausragende Orte zu Welterben erklärt, ist weitläufig bekannt. Hierzu gehören Orte wie Stonehenge oder der Kölner Dom. Doch weit weniger bekannt ist die Vergabe des Titels an immaterielle Dinge: "Als immaterielles kulturelles Erbe werden kulturelle Ausdrucksformen bezeichnet, die unmittelbar von menschlichem Wissen und Können getragen, von Generation zu Generation weitervermittelt und stetig neu geschaffen und verändert werden." (Wikipedia)

Lichterketten zur Weihnachtszeit

 

Die attraktive Weihnachtsbeleuchtung

Gerade an den dunklen Tagen bietet die Adventszeit Anlass dazu, zahlreiche Lichter in der Wohnung und auf dem Balkon strahlen zu lassen. Jedes Jahr kommen neue und modernere Lichter und Lichterketten auf den Markt, wobei es oftmals ratsam ist, sich hier einmal umzusehen und zu informieren. Die neuen Beleuchtungskörper verbrauchen unter Umständen sehr viel weniger Strom. Und wenn alte Lichter nicht mehr richtig funktionieren, kann es schnell zu einem Stromausfall oder gar einem Brand kommen. Wichtig ist, dass jedes Jahr vor dem Anbringen ein Test durchgeführt wird. Jedes einzelne Birnchen einer Lichterkette muss funktionieren, weil sich sonst der Strom auf die anderen Birnen verteilt und es dadurch zu einem Kurzschluss kommen kann.


Passende Beleuchtung für den Außenbereich

Was außerdem noch zu beachten wäre, ist der Aufdruck der Beleuchtung, der darauf hinweist, ob sie für den Außenbereich geeignet ist oder nur innen verwendet werden darf. Wenn die Beleuchtung beispielsweise an der Balkonbrüstung befestigt wird, ist es wichtig, dass sie auch bei starkem Wind noch fest sitzt. So wird vermieden, dass sie herunterfällt und dabei vielleicht noch vorbeilaufende Personen verletzt werden. Die innovativen Beleuchtungen bieten die Möglichkeit, mit eingebauter Zeitschaltuhr zu funktionieren. Hier schaltet sich das Licht nach einigen Stunden automatisch ab und später wieder an. Ebenso kann zwischen Stecker und Steckdose eine Zeitschaltuhr angebracht werden, um den Zeitpunkt für das An- und Ausschalten zu bestimmen.

 

Lichttherapie gegen Winterdepressionen

800px-Uerdingener Rheinbrücke in der DämmerungAuch wenn die Zeitumstellung im Herbst den immer kürzer werdenden Tagen entgegenwirken soll, so wird es doch merklich schneller dunkel. Dabei leiden viele Menschen unter dem Lichtmangel und bekommen die sogenannte Winterdepression. Dies zeigt sich oft durch eine ständige Müdigkeit sowie Antriebslosigkeit während der dunklen Jahreszeit.

Und dies ist kaum verwunderlich. Durch den Mangel an natürlichem Licht fehlt es an Glückshormonen wie Serotonin und der Körper schüttet mehr von dem Schlafhormon Melatonin aus. Hinzu kommt, dass ein Mangel an Vitamin D, welches durch das Licht der Sonne im Körper produziert wird, das Immunsystem schwächen kann.

Was hilft also gegen Winterdepressionen?

Eine Möglichkeit ist zu versuchen, den Mangel an Licht auszugleichen. Hier bietet sich eine Lichttherapie an, welche bequem im eigenen Heim gemacht werden kann. Empfohlen wird, dass man sich morgens 1 Stunde vor die Tageslichtlampe setzt. Zu beachten ist, dass man etwa einen Meter von ihr entfernt ist und die Augen offen lässt. Die Therapie lässt sich also gemütlich beim allmorgendlichen Zeitunglesen durchführen. Bevor man sich jedoch solch einer Methode widmet, sollte man den Augenarzt konsultieren, da bei einigen Augenerkrankungen Vorsicht geboten ist.

Zusätzlich zu der Lichttherapie ist viel frische Luft und Bewegung zu empfehlen.

Professionelle Lichttherapiegeräte spenden mindestens 10.000 Lux, was etwa der 4-fachen Lichtstärke eines trüben Tages in der Winterzeit entspricht. Sie sind im Handel für 100 bis 200 Euro erhältlich.

Worauf muss man beim Kauf von Energiesparlampen achten?

Bereits 2012 wurde die Energiesparlampe eingeführt und durch das Verbot herkömmlicher Glühbirnen 2009, war der Siegeszug der Leuchtkörper nicht mehr aufzuhalten. Doch man sollte aufpassen welche man kauft, da die Leuchtkraft und die Farbtemperatur bei jeder Energiesparlampe anders sind und auch die Qualität unterschiedlich sein kann.

 

Wichtig beim Kauf einer Energiesparlampe ist, wie hoch die Zahl der Lumen ist. Lumen ist die Maßeinheit für die Lichtstärke. Je größer also die Zahl ist, umso stärker ist das Licht.

Auf der Verpackung findet man auch zwei Wattzahlen, die als Vergleich dienen. Die erste Zahl zeigt an, wie viel Watt die Lampe aufnimmt und die zweite Zahl die Wattstärke einer Glühbirne, die vergleichbar mit der Leuchtkraft der Energiesparlampe ist.

 

Der Wert K (Kelvin) steht für die Farbtemperatur des Lichtes. Durch diesen Wert lässt sich bestimmen, wie „warm“ oder „kalt“ das Licht ist. Je höher der Wert liegt, desto kälter wird das Licht. Der Wert bei normalen Glühbirnen liegt bei 2700 K. Wenn der Wert niedriger liegt, wird das Licht gelber.

 

Verglichen mit herkömmlichen Glühbirnen brauchen manche Energiesparlampen etwas länger, um ihren Inhalt aufzuheizen. Allerdings steht in der Regel auf der Verpackung, wie lange die Lampen brauchen, um ihre volle Leuchtkraft zu entfalten. Es kann eine Sekunde dauern, bis sie angehen, und einige weitere Sekunden oder Minuten, bis die volle Helligkeit erreicht wird.

Wenn eine Energiesparlampe mit Quecksilber während des Gebrauchs zerbricht, ist es wichtig, den Raum kräftig zu lüften und für mindestens 15 Minuten zu verlassen. Danach sollte der Quecksilbergehalt unbedenklich sein und der Raum kann wieder betreten werden.

 

Man sollte die Scherben in eine Plastiktüte legen und diese in ein Glas mit Schraubdeckel. Das Glas einfach beim Recyclinghof abgegeben.

 

Wer das Risiko aber auf keinen Fall eingehen möchte, kann eine Lampe kaufen, bei der die leuchtende Glasröhre unter Kunststoff und einem Silikonüberzug verborgen ist.