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Wenn Menschen Hilfe brauchen

Stop-Schild mit dem Wort ChaosDer Umgang mit der alten Mutter wird immer schwieriger. Der allein lebende Sohn, Mitte 30, kapselt sich immer mehr ab und flüchtet sich in den Alkohol. Wenn man mal einen seltenen Blick in die Wohnung des Nachbarn erhaschen kann, sieht man dort stapelweise Müll...

Irgendwann merken Angehörige, Freunde, Nachbarn und häufig auch die Betroffenen selbst, dass mit ihnen „etwas nicht stimmt“.
 
Eine kompetente erste und manchmal dann auch Jahre währende Hilfe für Menschen mit psychischen Erkrankungen bietet für Gelsenkirchen und Wattenscheid die Begegnungs- und Beratungsstelle „Kontakte“ im „Haus der Beratungsdienste“ des Diakoniewerks Gelsenkirchen und Wattenscheid e.V. an.
 
In der Beratungsstelle gibt es ein Team von Dipl.-Sozialarbeitern, Dipl.-Pädagogen und Assistenzkräften, die es im Rahmen des Diakonie-Angebotes „Ambulant Betreutes Wohnen“ als ihre Aufgabe ansehen, den Verbleib psychisch erkrankter Menschen in ihrer vertrauten Wohnung zu ermöglichen. Das hängt natürlich von der Art der Erkrankung ab.
„Voraussetzung sind eine fachärztliche Diagnose und der Wunsch der Betroffenen, mit der Beratungsstelle zusammen zu arbeiten. Wichtig ist die freiwillige Basis, hier geht es nicht um eine gesetzliche Betreuung.

Zusammen mit den erkrankten Menschen machen sich die Diakonie-Mitarbeiter daran, den Tagesablauf der Betroffenen mit ihnen zusammen in Ordnung zu bringen.
Das fängt beim Spülen und Aufräumen an, hört bei der Lebensmittelversorgung noch lange nicht auf und schließt auch Behördengänge und die Korrespondenz mit Ämtern ein.
Die Diakonie war 1986 der erste Anbieter  des ambulant betreuten Wohnens in Gelsenkirchen und bekommt von ihren Klienten in einem standardisierten Bewertungsverfahren immer wieder Bestnoten für ihre einfühlsame Arbeit.
 
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Arbeit mit psychisch erkrankten Müttern, deren Kinder in Pflegefamilien bzw. Heimen leben.
 
Kontakt
Diakoniewerk Gelsenkirchen und Wattenscheid e.V., Munckelstraße 32, 45879 Gelsenkirchen,
Tel.:   (0209) 160 9100, Fax.:  (0209) 160 9101, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! - www.meinediakonie.de

Streit im Haus - muss nicht sein

Mann und Frau streiten sich im Haus
Hier ein falsches Wort, dort ein schiefer Blick, schon kann es passieren, dass man den Nachbarn verärgert.
 
Wenn der sich dann nicht anders zu helfen weiß, ist leider manchmal sein tröstender erster Gedanke, „das lasse ich mir nicht gefallen, den schwärze ich jetzt beim Vermieter an.“ Und Schwupps, zum Hörer gegriffen und dem Vermieter heuchlerisch das Leid geklagt: „Der Nachbar, der neue, der hört nachts so laut Musik, dass man überhaupt nicht mehr schlafen kann. Wahrscheinlich nimmt der sogar Drogen, es stinkt nämlich immer so komisch, wenn der die Tür aufmacht. Und erst gestern hat er  mich im Treppenhaus so stark angerempelt, dass ich fast die Treppe runtergefallen wär. Da haben Sie uns ja was ins Haus geholt!“ Und schon ist die heimtückische Saat gesät.
 
Der Vermieter setzt sich mit dem angeblichen Störenfried in Verbindung, der weiß nicht, wie ihm geschieht, ist seinerseits verärgert und los geht`s. Ein Hin und Her, jeder beschwert sich über den andern, und der Hausfrieden ist dahin.
Der Mietrechtskommentar von Blank/Börstinghaus § 543 BGB formuliert es so: „Die Verleumdung ist ein Sonderfall der üblen Nachrede. Sie liegt vor, wenn der Täter wider besseres Wissen eine unwahre Tatsache behauptet oder verbreitet. Es handelt sich um eine besonders schwere Vertragsverletzung, die im Regelfall zur Kündigung berechtigt.“
 
Der Mietrechtskommentar von Schmidt-Futterer § 543 schreibt dazu: "Beruht die Anzeige auf erfundenen Tatsachen, ist in der Regel die fristlose Kündigung des Mietverhältnisses berechtigt.  Es kommt in diesem Fällen nicht darauf an, ob der Anzeigenerstatter mit der Anzeige Ziele verfolgt, die an sich billigenswert sind: Der Verstoß gegen den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit liegt hier in der Verwendung des unlauteren und allgemein missbilligten Mittels der Verleumdung. Auf eine Wiederholungsgefahr kommt es nicht an; eine Abmahnung ist entbehrlich.“
Also bitte: Auch im Mietrecht gilt, dass jemand nicht bereits deshalb ein schlechter Mensch ist, weil man ihn nicht mag. Es gibt viele Möglichkeiten, dem Rechnung zu tragen: Man kann sich „aus dem Weg gehen“, man kann den anderen schlichtweg ignorieren. Zugegeben, nicht besonders angenehm, aber weitaus besser und ehrlicher, als jemanden zu Unrecht als Störenfried im Haus zu beschuldigen. Wenn jemand wirklich den Hausfrieden stört, dann sollte, ja, dann muss man sich beschweren. Wenn nicht, dann nicht.

Deine erste Wohnung - das ist wichtig

Frau streicht eine Wand an
Du hast deine erste eigene Wohnung gefunden, vielleicht sogar bei der Wohnungsbaugenossenschaft Horst oder beim der Baugenossenschaft Wohnungsbau?
Herzlichen Glückwunsch!
 
Was musst du beachten, was brauchst du?
 
Also, du brauchst nicht alles sofort, einiges kann auch warten.

Klar, Bett, Tisch, Stühle, Kühlschrank, überhaupt eine Küche, das gehört zur Grundausstattung.
 
Fernsehen willst du wahrscheinlich auch gucken, Musik hören. Deine Anlage bringst du vielleicht aus deinem „Kinderzimmer“ mit, Computer und Spielekonsole auch? Und „der Rest“ kommt nach und nach. Denn du kannst nur das Geld ausgeben, das du hast.

Trotz günstiger Kredit- oder „kauf heute - zahle später“-Angebote ist das ein vernünftiger Grundsatz.
Dann muss die Wunsch-Couch-Garnitur eben noch etwas warten.
 
Das Internet hilft dir dabei, einen günstigen Internet- und Stromanbieter zu finden. Das Gleiche gilt für deine Heizung. Das solltest du vor dem Einzug alles regeln.
 
Ganz wichtig ist eine Private Haftpflichtversicherung. Stell dir vor, du hast eine Waschmaschine und der Schlauch platzt ab, setzt die Wohnung unter dir komplett unter Wasser. Ein teurer Albtraum, aber hier hilft die Haftpflicht. Übrigens auch bei anderen Schäden, die du ungewollt anrichtest.
 
Vielleicht besitzt du noch nicht viel in deiner ersten eigenen Wohnung. Doch was ist, wenn das Wenige durch Feuer oder Wasser zerstört würde? Du musst es ja wieder ersetzen - und das kostet. Hier hilft dir die Hausratversicherung, sie ist genau so wichtig.

Die erste eigene Wohnung

Frau auf Sofa hört Musik
Deine erste eigene Wohnung - das ist etwas Besonderes. Du wirst dich immer daran erinnern: An die Zeit, als du zuhause ausgezogen bist, an die Zeit deiner eigenen „großen Freiheit“! Jetzt startest du durch.
 
Vielleicht ist jetzt auch genau der richtige Zeitpunkt für dich? Vielleicht, weil du gerade eine Ausbildung begonnen hast? Oder weil du im Herbst ein Studium anfängst?
 
Gut, wenn du dann mit einer Wohnungsgenossenschaft einen Partner an deiner Seite hast, der seit vielen Jahrzehnten jede Woche neu „erste Wohnungen“ an junge Leute wie dich vermietet.
 
Die wissen hier, wie du dich fühlst, kennen deine Fragen, viele Antworten und haben ein Ziel: Du sollst dich unter dem Dach deiner Wohnungsgenossenschaft wohl fühlen.
 
Lass‘ dich in einem persönlichen Gespräch doch einfach mal über freie Wohnungen und den Service der Wohnungsbaugenossenschaft Horst oder der Baugenossenschaft Wohnungsbau informieren.

Entweder du schreibst eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder rufst gleich an: 0209.555 48