Aktuelles Aktuelles

Mit Deckel ist immer wichtig

Gemüsepfanne auf dem Herd
Kleine Verhaltensregeln helfen uns, in der Küche Energie und somit Geld zu sparen.
 
Eine große Rolle spielt die Wahl des Kochtopfes, ein ebener Topfboden ist genauso wichtig wie ein passender Topfdeckel. Die Größe des Topfes und der Herdplatte sollten übereinstimmen.
 
Beim Kochen stets darauf achten, dass nur so viel Wasser erwärmt wird, wie Sie wirklich benötigen. Nicht vergessen, nur mit geschlossenem Topfdeckel kochen und rechtzeitig die Temperatur drosseln.
 
Möchten Sie nur Wasser kochen, empfiehlt es sich, einen Wasserkocher zu benutzen, da dieser wesentlich weniger Energie verbraucht.
 
Der sparsamste Herd ist der Gasherd, da dieser die Hitze sofort an den Kochtopf weiterleitet ohne erst das Kochfeld zu erwärmen wie bei einem Elektroherd.
 
Der Induktionsherd hat den Vorteil, dass er nicht das Kochfeld erwärmt sondern nur den Kochtopf. Induktionsherde sind in der Anschaffung teurer als ein Elektroherd mit Ceranfeldern und es dürfen nur spezielle Kochtöpfe verwendet werden, welche auch nicht gerade kostengünstig sind.         G.R.

Liebe Leute, seid nett zueinander!

Frau im Teufelskostüm
In Zeiten der sozialen Netzwerke stellt man leider zunehmend fest, dass der Ton gelegentlich rauer wird. Dabei müsste man längst bemerkt haben, dass Schärfe nur extrem selten und Beleidigungen regelmäßig gar nicht zum Ziel führen.
 
Auch im zwischenmenschlichen Bereich gibt es eigentlich keinen vernünftigen Grund, das Gebiet der Höflichkeit zu verlassen. Das gilt nicht nur im Bereich der Mieter untereinander, sondern auch im Verhältnis zum Vermieter. Selbst persönliche Verärgerung – sogar dann, wenn sie tatsächlich einmal berechtigt sein sollte – ist kein Freibrief für harte Worte oder gar Beleidigungen.
 
Das Landgericht Hamburg hatte am 8. Januar 1998 einen Fall zu entscheiden, bei dem ein Mieter seiner Vermieterin die Monatsmiete versehentlich doppelt gezahlt hatte. Dem Rückzahlungsgesuch des Mieters kam die Vermieterin nicht so unverzüglich  nach, wie der Mieter es gerne gehabt hätte.
 
Daraufhin bezeichnete der Mieter seine Vermieterin in einem Brief als „raffgierig, unverschämt, kriminell, dummdreist, eher kleinlaut, bieder, betreten und verunsichert“. Das hat die Vermieterin zum Anlass genommen, das Mietverhältnis zu kündigen. Das LG Hamburg sah die Kündigung als wirksam an.
 
Das Amtsgericht München hatte am 28. November 2014 einen Fall zu entscheiden, in dem ein Vermieter seinem Mieter gekündigt hatte, nachdem dieser ihn bei einem Wortwechsel im Zuge eines vom Mieter behaupteten Mangels in der Wohnung als „Sie promovierter Arsch“ bezeichnete. Auch das AG München hielt die anschließende Kündigung des Vermieters für berechtigt.
 
Also bitte: Auch wenn irgendwann einmal irgendetwas nicht so funktionieren sollte, wie man sich das gerne wünscht, sollte man nicht sofort mit dem Dampfhammer draufhauen. Freundliche Worte führen in der Regel schneller zum Ziel. Oder wie es der deutsche Philosoph Arthur Schopenhauer bereits Mitte des 19. Jahrhunderts formulierte: „Höflichkeit ist Klugheit, folglich ist Unhöflichkeit Dummheit.“ Ein kluger Satz.

Schöner Ausflug der Genossenschaften

Mitgliederausflug 2016 Kaffeetrinken
Mitgliederausflug 2016 Schlossbesichtigung
Mitgliederausflug 2016 Brennereibesichtigung
"Das war wieder eine schöne Fahrt", freuten sich viele Mitglieder der "gut & sicher wohnen"-Genossenschaften Gelsenkirchen und Wattenscheid. An einem schönen Sommertag waren rund 100 Mitglieder in zwei Bussen vom Parkplatz am Musikstheater in Gelsenkirchen Richtung Norden nach Raesfeld gefahren.
 
Erneut, wie schon in den Jahren zuvor, hatte Dieter Hartmann, Vorstand des Bauverein Gelsenkirchen, die Fahrt auf Bitten seiner Kollegen bestens organisiert.
 
Bei solchen gemeinsamen Unternehmungen kommen die Mitglieder des Bauverein Gelsenkirchen, der Genossenschaft "Eigenhaus", der "Die GWG", des Beamtenwohnungsvereins, der Wohnungsbaugenossenschaft Horst, der Baugenossenschaft Wohnungsbau und des Schalker Bauvereins einander näher und stellen fest, dass sie alle über gutes und sicheres Wohnen eng dem Genossenschaftsgedanken verbunden sind.
 
Im Rittersaal von Schloss Raesfeld beschwor ein Stadtführer die Zeit der alten Rittersleut' herauf, ließ Namen und Jahreszahlen an den Besuchern vorbei gleiten und zeigte die Schönheiten des Schlosses und seiner Barock-Kapelle.
 
Kleine Proben konnten die Gäste aus Gelsenkirchen und Wattenscheid dann bei einer Besichtigung der Raesfelder Kornbrennerei versuchen, doch die Heiterkeit der Besucher war nicht etwa auf hochprozentige Tests, sondern einfach auf einen schönen Tag zurück zu führen.
 
Höhepunkt war ein gemeinsames Kaffeetrinken, bei dem es nicht nur Kuchen, sondern auch Schnittchen für jeden Geschmack und in großer Fülle gab. Und als es am frühen Abend nach Gelsenkirchen zurück ging, fragten viele Mitglieder schon: "Und, wo fahren wir nächstes Jahr hin?"
Fotos: Günter Lehmann

Ingwer - die tolle Knolle

Ingwerwurzen
„Weltweit gilt Ingwer als eines der gesündesten Lebensmittel überhaupt.“ Zu diesem Fazit kommt „Natur und Medizin“, die Mitgliederzeitschrift der Fördergemeinschaft der Carstens-Stiftung mit Sitz im benachbarten Essen.
 
Der im Ingwer enthaltene Mix aus sogenannten „Scharfstoffen“ und ätherischen Ölen wirkt nachgewiesen auf die Verdauung und gegen Übelkeit.
Ingwer stärkt das Herz, ist krampflösend und schmerzhemmend.
 
Die gelbe Wurzel aus Südostasien, die heute in jedem guten Lebensmittelmarkt erhältlich ist, regt die Produktion von Speichel, Magensaft und Gallenflüssigkeit an.
 
„Natur und Medizin“ schreibt, dass für den Ingwerwurzelstock keine Nebenwirkungen bekannt seien. Allerdings sollte bei der Neigung zu Gallenkoliken auf Ingwer verzichtet werden, ebenso ist die Einnahme von Ingwer bei Schwangerschafts-Übelkeit nicht erlaubt, da die Knolle wehenfördernd wirken kann.

Ingwer gibt es auch in vielen Präparaten im Reformhaus und in der Apotheke zu kaufen. Lassen Sie sich dort beraten.
 
Ingwertee machen Sie selbst so: Ein Daumen großes Stück frische Ingwerwurzel wird geschält und klein geraspelt und mit einem Liter kochendem Wasser übergossen. Nach zehn Minuten abseien und, je nach Geschmack, mit Honig süßen.